BMW setzt auf automatisiertes Fahren   /   Eingabe: 29.09.14

Die BMW-Gruppe gehört zu den führenden Automobilherstellern bei der Entwicklung von Forschungsfahrzeugen, die hochautomatisiert im Straßenverkehr fahren. Auf deutschen Autobahnen legten BMW-Forschungsfahrzeuge bereits tausende Kilometer ohne Einwirkung des Fahrers zurück, europäische Autobahnen stehen seit Februar 2013 in dem Kooperationsprojekt mit Zulieferer Continental im Mittelpunkt. Ein nächstes Forschungsprojekt soll nun auch in China den Weg für hochautomatisierte Fahrfunktionen bereiten.

Vision Zero lautet in Europa ein Leitmotiv von Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, es steht für eine unfallfreie Mobilität. Hochautomatisiertes Fahren kann helfen, dieser Vision einen entscheidenden Schritt näherzukommen. Neben dem Sicherheitsaspekt sind ein gesteigerter Komfort und eine höhere Effizienz weitere Ziele des hochautomatisierten Fahrens. Die BMW Group sieht hochautomatisiertes Fahren als einen entscheidenden Faktor für die Zukunft der individuellen und nachhaltigen Mobilität. Der elektronische Co-Pilot kann den Fahrer unterwegs nicht nur bei eintönigen oder immer wiederkehrenden Aufgaben im Straßenverkehr entlasten, sondern steuert das Fahrzeug auf Wunsch auch völlig selbstständig. Nach europäischen Forschungsprojekten ist der Schritt auf den Riesen-Automarkt China mit seiner wachsenden Zahl von Megacities der nächste Schritt bei der Entwicklung dieser Technologie.

In den kommenden zwei Jahren baut die BMW Group Versuchsfahrzeuge für automatisiertes Fahren auf chinesischen Straßen auf. Während in Europa unter anderem Tunnel, Ländergrenzen und Mautstellen zu bewältigen sind, kommen in den schnell wachsenden chinesischen Metropolen zum Beispiel mehrstöckige Fahrbahnen als weitere Herausforderungen auf die Ingenieure zu. BMW stellt sich damit der neuen technischen Herausforderung, denn erst die uneingeschränkte Kompetenz bei der Beherrschung der technischen Grundlagen kann dazu beitragen, die rechtlichen Rahmenbedingungen für hochautomatisiertes Fahren zu schaffen.

Die BMW Group unterstreicht mit dem Forschungsprototyp ihre Vorreiterrolle bei der Umsetzung von sicherheitsrelevanten und hochautomatisierten Systemen. Bereits im Oktober 2009 fuhr die BMW Group mit dem Forschungsprojekt Track Trainer hochautomatisiert auf der Ideallinie der Nürburgring-Nordschleife, der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, und weiteren Rennstrecken. Wichtige Erkenntnisse lieferte auch der BMW Nothalteassistent. Dieser kann bei Ausfall des Fahrers in den hochautomatisierten Fahrmodus wechseln, das Fahrzeug sicher an den Fahrbahnrand steuern und den Notruf automatisch betätigen. Auf Basis dieser Entwicklungen konnte die BMW Group bereits 2011 mit einem Testfahrzeug hochautomatisiert auf deutschen Autobahnen fahren. Das auf der CES 2014 vorgestellte hochautomatisiert fahrende Forschungsfahrzeug auf Basis eines BMW 2er Coupé demonstriert eine perfektionierte Regelungstechnik; denn nur ein System, das wirklich alle fahrdynamischen Zustände bis in den Grenzbereich (z. B bei der Beherrschung plötzlich auftretender kritischer Situationen) hinein sicher beherrscht, kann den Fahrer in ermüdenden Situationen dauerhaft und sicher entlasten.

Als Partner in China hat die BMW Group für dieses weitere anspruchsvolle Forschungsprojekt den Internetkonzern Baidu, unter anderem Betreiber der größten Suchmaschine in China und zudem Anbieter von Kartendiensten- und Cloudservices, gewonnen. Aus der Zusammenarbeit werden Prototypen entstehen, die in einer ersten Stufe hochautomatisiert auf den (Stadt-)Autobahnen in Peking und Shanghai fahren können. (dpp-AutoReporter/wpr)



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